Model-Portfolio Shooting mit Sarina am Steinberger See – Wald, Steg und Sommergras
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Für ein Model-Portfolio wollten wir bei diesem Shooting nicht nur verschiedene Posen an derselben Stelle fotografieren. Mit Sarina entstand deshalb an einem Nachmittag eine Portraitserie zwischen drei deutlich unterschiedlichen Bildwelten: einem schattigen Waldabschnitt mit großem Felsen, einem alten Holzsteg am Steinberger See und dem hohen Sommergras am angrenzenden Knappensee.
Mit @sarina.zmr war es unser erstes gemeinsames Shooting. Gleichzeitig war es für mich der erste komplette Portraittermin mit der neuen Sony a7R V.
Sarina baut sich gerade ein Model-Portfolio auf. Für die Serie haben wir deshalb bewusst mit verschiedenen Distanzen, Hintergründen und zwei deutlich voneinander getrennten Looks gearbeitet. Ein champagnerfarbenes Satin-Kleid, ein schwarzer Blazer und später ein schwarzes Spitzenkleid haben gereicht, um die drei Abschnitte miteinander zu verbinden und trotzdem voneinander abzugrenzen.
Drei Locations für eine zusammenhängende Portfolioserie
Ein Locationwechsel bringt einer Portraitserie vor allem dann etwas, wenn sich damit auch Licht, Farbe und Bildaufbau verändern.
Im Wald bestimmen dunkles Grün, gestaffelte Baumstämme und ein moosbewachsener Felsen die Bilder. Am Steg öffnet sich der Hintergrund zu Wasser, Ufer und Himmel. In der Wiese am Knappensee kommen trockene Halme, weiße Doldenblüten und eine wesentlich hellere Umgebung dazu.
Auch die Kleidung unterstützt diesen Wechsel. Im Wald und am Steg trägt Sarina ein champagnerfarbenes Satin-Slip-Kleid mit Spitzenbesatz. Zu Beginn ergänzt ein schwarzer Blazer den Look. In der Wiese wechseln wir zu einem langen schwarzen Spitzenkleid.
Damit verändert sich die Farbwirkung innerhalb der Serie deutlich: zuerst heller Stoff vor dunklem Wald und Wasser, später ein dunkles Kleid vor hellem Gras und Himmel.
Gerade für den Aufbau eines Model-Portfolios ist diese Bandbreite interessant. Statt viele ähnliche Bilder an einer einzigen Stelle zu produzieren, entstehen innerhalb eines Shootings mehrere klar getrennte Sets.
Wald und Felsen – helles Satin vor dunklem Grün
Begonnen haben wir auf einem breiten Waldweg zwischen hohen Bäumen und dichtem Grün. Sarina trug das champagnerfarbene Satin-Kleid zunächst zusammen mit einem schwarzen Blazer, hellen Spitzen-Shorts und weißen Riemchen-Heels.
Der Blazer gibt dem hellen Satin eine klare dunkle Kante und trennt Sarina stärker vom Grün des Hintergrunds.
Für die ersten Aufnahmen stand sie frontal auf dem Waldweg, eine Hand am Revers und das Gewicht auf ein Bein verlagert. Von dieser Ausgangsposition aus veränderten wir jeweils nur einzelne Elemente: die Schulter etwas zur Kamera drehen, das Kinn leicht senken, die Handposition verändern oder den Blick aus der frontalen Position lösen.
Diese Arbeitsweise nutze ich bei Portraitshootings sehr häufig. Statt eine komplett fertige Pose vorzugeben, entsteht die Aufnahme aus mehreren kleinen Schritten. Hände, Gewicht, Schulterachse und Blick lassen sich dadurch gezielt verändern, während die Grundposition bestehen bleibt.
Am moosbewachsenen Felsen wurde die Bildsprache weicher. Sarina zog den Blazer aus oder legte ihn locker über die Schulter. Der Felsen gab uns gleichzeitig eine Sitzfläche und mehrere Möglichkeiten für Hände und Beine.
Das champagnerfarbene Satin hebt sich hier deutlich vom grauen Stein und dem dunklen Waldgrün ab. Sitzend, halb zurückgelehnt oder mit verändertem Oberkörper entstanden aus derselben Stelle mehrere sehr unterschiedliche Aufnahmen.
Fotografisch war der Felsen der stärkste Ankerpunkt dieses Abschnitts. Er gibt dem Bild eine feste Fläche, während die Bäume und das Grün dahinter genügend räumliche Tiefe erzeugen.
Steg am Steinberger See – Wasser, Weite und ruhigere Farben
Vom Wald ging es weiter an einen alten Holzsteg am Steinberger See. Sarina behielt das champagnerfarbene Kleid an, die Bildwirkung änderte sich mit dem Ort trotzdem vollständig.
Statt gestaffelter Baumstämme lagen nun die offene Wasserfläche, das gegenüberliegende Ufer und ein wolkiger Sommerhimmel hinter ihr.
Auf den verwitterten Planken haben wir vor allem sitzend gearbeitet. Eine seitliche Position zur Kamera, eine Hand hinter dem Körper abgestützt und ein zurückgedrehter Blick bildeten die Ausgangsposition.
Für weitere Aufnahmen nahm ich Steg und Wasser deutlich stärker in die Komposition auf. Bei den engeren Portraits reduzierte sich der Hintergrund dagegen auf Wasser und Uferlinie.
An der Stegkante entstand eine zweite Variante mit mehr Bewegung. Sarina ließ die Füße ins Wasser hängen, verlagerte die Stützposition oder streckte die Beine unterschiedlich weit aus. Das seitliche Schilf rahmte die Szene bereits von selbst.
Einige Aufnahmen entstanden direkt durch die Schilfhalme hindurch. Unscharfe Gräser im Vordergrund schaffen eine zusätzliche Ebene und geben dem Bild Tiefe, ohne dass dafür ein künstlicher Rahmen oder eine zusätzliche Requisite nötig ist.
Solche Elemente suche ich an Outdoor-Locations gezielt. Eine Location liefert nicht nur einen Hintergrund. Gräser, Bäume, Türen, Geländer oder Mauerkanten können gleichzeitig Vordergrund, Rahmen oder Aufgabe für das Posing übernehmen.
Hohes Sommergras am Knappensee – schwarzes Kleid vor hellem Hintergrund
Für den letzten Teil wechselten wir an das Ufer des angrenzenden Knappensees. Dort fanden wir eine offene Wiese mit hohem, trockenem Sommergras, weißen Doldenblüten und einem hellen Wolkenhimmel.
Dazu wechselte Sarina in ein langes schwarzes Spitzenkleid mit Beinschlitz.
Damit dreht sich die Farbwirkung der bisherigen Serie um. Im Wald und am Steg stand heller Stoff überwiegend vor dunkleren Flächen. In der Wiese setzt sich das schwarze Kleid deutlich von den hellen Halmen und dem Himmel ab.
Für ein Model-Portfolio ist dieser Wechsel besonders hilfreich, weil sich die Bilder sofort voneinander unterscheiden, obwohl sie am selben Nachmittag und in unmittelbarer Nähe zueinander entstanden sind.
Auch beim Posing haben wir das hohe Gras aktiv eingebunden. Sarina konnte mit einer Hand durch die Halme streichen, den Rocksaum leicht aufnehmen oder die Position der Arme verändern. Der Beinschlitz bringt zusätzlich eine klare Linie in die weiteren Ganzkörperaufnahmen.
Gräser und Blüten lagen immer wieder zwischen Kamera und Sarina. Dadurch entstanden verschiedene Bildebenen und eine andere räumliche Wirkung als bei den deutlich offeneren Bildern auf dem Steg.
Der bewölkte Himmel war für diesen Abschnitt hilfreich. Das Licht blieb weich über die gesamte Szene verteilt. Gleichzeitig behielt das schwarze Kleid genügend Zeichnung und die hellen Halme wurden nicht zu stark von direkter Sonne überstrahlt.
35mm und 85mm – zwei Brennweiten für drei Locations
Fotografiert habe ich die Serie mit dem Sigma 35mm f1.4 DG HSM Art und dem Sigma 85mm f1.4 DG DN Art.
Beide Objektive erfüllen innerhalb einer Portraitserie unterschiedliche Aufgaben.
Das 85mm war meine Basis für viele der engeren Portraits. Durch den engeren Bildwinkel und den größeren Aufnahmeabstand werden Wald, Schilf und Gräser im Hintergrund stärker verdichtet. Kleine Strukturen lösen sich zu größeren Farbflächen auf und Sarina lässt sich klarer von einer unruhigen Umgebung trennen.
Gerade im Wald und zwischen den vielen Halmen der Wiese war das hilfreich.
Das 35mm nutzte ich für Aufnahmen, bei denen die Location selbst stärker Teil der Geschichte werden sollte. Auf dem Waldweg lässt sich mehr von den Bäumen zeigen, am Steg werden Wasser und Holzfläche wichtiger und in der Wiese bekommt Sarina mehr Raum innerhalb der Landschaft.
Auch für Aufnahmen mit Gräsern oder Schilf im Vordergrund eignet sich die weitere Brennweite gut. Ich kann näher an diese Elemente herangehen und sie groß und unscharf vor das eigentliche Motiv setzen.
Kurz gesagt: Das 85mm reduziert und verdichtet. Das 35mm öffnet den Bildraum und zeigt stärker, wo die Aufnahme entstanden ist.
Für eine Portfolioserie mit mehreren Locations ergänzen sich beide Möglichkeiten sehr gut.
Die Sony a7R V bei meinem ersten kompletten Portrait-Shooting
Dieses Shooting war gleichzeitig mein erster vollständiger Portraittermin mit der Sony a7R V.
Ein Vorteil wurde dabei besonders schnell sichtbar: die zusätzliche Reserve beim späteren Bildausschnitt.
Bei einem Model-Portfolio werden Bilder häufig für unterschiedliche Formate benötigt. Ein Motiv funktioniert beispielsweise als Hochformat im Portfolio, als engerer Ausschnitt für Social Media oder in einer weiteren Variante auf einer Website.
Gerade auf dem Steg habe ich deshalb teilweise bewusst etwas mehr Umgebung aufgenommen. Aus derselben Datei lässt sich später trotzdem noch ein deutlich engerer Ausschnitt erzeugen.
Für mich ersetzt diese Reserve nicht die bewusste Bildkomposition während des Shootings. Sie gibt mir aber mehr Spielraum, wenn Ausdruck und Pose in einer Aufnahme besonders gut funktionieren und später ein anderes Format benötigt wird.
Die höhere Auflösung bringt gleichzeitig einen Nachteil mit. Die Dateien benötigen deutlich mehr Speicherplatz und erhöhen den Aufwand bei Import, Sicherung und Bearbeitung.
Für viele Portraitshootings ist eine solche Auflösung deshalb nicht notwendig. Meine Sony a7 III bleibt weiterhin eine Kamera, mit der sich hochwertige Portraitserien problemlos umsetzen lassen.
Werbung – Bildbearbeitung und mein Equipment
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Der Look in der Nachbearbeitung
Der Look dieser Strecke lebt von drei unterschiedlichen Farbräumen: dunklem Waldgrün mit hellem Satin, den kühleren Grau- und Blautönen am Steg sowie dem warmen Sommergras mit dem schwarzen Kleid.
Bei der Bearbeitung war mir wichtig, dass Sarinas Hauttöne über alle drei Abschnitte hinweg zusammenpassen. Gleichzeitig sollten die Locations ihre eigene Farbwirkung behalten.
Der Wald durfte etwas kühler und dichter bleiben. Am Steg bestimmen Wasser, Holz und Himmel die Farbpalette. In der Wiese konnten die trockenen Halme etwas wärmer ausfallen.
Besonders beim schwarzen Kleid war mir wichtig, genügend Zeichnung im Stoff zu erhalten. Gleichzeitig sollten die hellen Flächen im Himmel und in den Gräsern nicht ausbrechen.
Für meine Bildbearbeitung nutze ich unter anderem die Presets von The Classic Presets. Sie dienen mir als Ausgangspunkt, den ich anschließend an Belichtung, Weißabgleich, Hauttöne und die jeweilige Location anpasse.
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Fotografie – bei diesem Shooting verwendet
Sigma 35mm f1.4 DG HSM Art:
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Sigma 85mm f1.4 DG DN Art:
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Das 85mm war bei diesem Shooting meine Basis für viele der engeren Portraits. Das 35mm kam stärker zum Einsatz, wenn Wald, Steg, Wasser oder Wiese sichtbar Teil des Bildes bleiben sollten.
Die Sony a7R V gab mir zusätzlich mehr Spielraum für spätere Crops und verschiedene Ausgabeformate. Der Nachteil sind die wesentlich größeren Dateien und der entsprechend höhere Speicherbedarf.
Weitere Kameras und Fotoequipment in meinem Setup
Die a7 III habe ich über viele Jahre als Hauptkamera eingesetzt und nutze sie weiterhin als Backup. Für Portraitfotografie ist sie für mich nach wie vor eine sehr leistungsfähige Kamera.
Sigma 16–28mm f2.8 DG DN Contemporary:
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Das 16–28mm ergänzt mein Setup am weitwinkligen Ende und kommt vor allem dann infrage, wenn deutlich mehr Umgebung oder bei Videoaufnahmen ein weiterer Bildwinkel benötigt wird.
Viltrox 24mm f1.8 für Sony E:
Calumet
L-Winkel / Kamerawinkel:
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Behind the Scenes und Video
Für begleitende Videos, Reels, Behind-the-Scenes-Aufnahmen und längere YouTube-Inhalte nutze ich ein eigenes Video-Setup.
Die ZV-E1 ist meine Hauptkamera für hochwertigere Videoaufnahmen und längere Behind-the-Scenes-Sequenzen.
DJI Osmo Action 5 Pro:
Amazon
Die Osmo Action 5 Pro nutze ich vor allem für unkomplizierte BTS-Perspektiven, bei denen die Kamera während des eigentlichen Shootings einfach mitlaufen kann.
DJI Mic Mini:
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DJI RS 4 Mini:
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Das DJI Mic Mini kommt für Sprachaufnahmen und BTS zum Einsatz. Mit dem RS 4 Mini kann ich die ZV-E1 bei bewegten Videoaufnahmen stabilisieren.
Meine vollständigen Equipment-Listen
Wenn du nicht nur das Equipment aus diesem Shooting, sondern mein gesamtes aktuelles Setup sehen möchtest, habe ich die verwendeten Kameras, Objektive und Zubehörteile zusätzlich in mehreren Amazon-Listen zusammengefasst.
Komplette Equipment-Liste:
Meine vollständige Equipment-Liste bei Amazon
Foto-Equipment:
Meine Foto-Equipment-Liste bei Amazon
Foto-Objektive:
Meine Objektiv-Liste bei Amazon
Eine ausführlichere Übersicht darüber, welches Equipment ich tatsächlich nutze und wofür die einzelnen Komponenten in meinem Setup gedacht sind, findest du außerdem auf meiner Seite Mein Equipment.
Was dieses erste Shooting mit Sarina ausgemacht hat
Rückblickend gefällt mir an dieser Serie vor allem ihre Entwicklung.
Der Wald beginnt mit dunklem Grün, Felsen, Blazer und hellem Satin. Am Steg wird die Umgebung offener und die Farbpalette kühler. In der Wiese dreht sich das Verhältnis schließlich um: schwarzes Kleid vor hellem Sommergras und Wolkenhimmel.
Dafür waren weder eine große Zahl an Outfits noch weit auseinanderliegende Locations notwendig.
Abwechslung entstand über die Kombination aus Ort, Kleidung, Abstand, Bildausschnitt und kleinen Veränderungen während des Posings.
Dass es unser erstes gemeinsames Shooting war, machte die kleinschrittige Arbeitsweise besonders sinnvoll. Hände, Gewicht, Schulter, Blickrichtung und Bewegung konnten wir jeweils aus einfachen Ausgangspositionen entwickeln.
Die Zusammenarbeit hat so gut funktioniert, dass der nächste gemeinsame Termin bereits geplant ist.
Weitere Portraitserien aus derselben Gegend findest du in meinem Beitrag über das Portrait-Shooting mit Tina am Steinberger See und in der Serie zum Portrait-Shooting am Knappensee mit Jennifer.
Ein eigenes Portrait- oder Model-Portfolio Shooting in der Oberpfalz planen
Eine solche Strecke eignet sich besonders gut, wenn du dein Model-Portfolio aufbauen oder erweitern möchtest und innerhalb eines Shootings unterschiedliche Bildwirkungen brauchst.
Auch für eine persönliche Portraitserie müssen es aber nicht zwangsläufig drei Locations oder mehrere Outfits sein. Bereits eine sorgfältig ausgewählte Umgebung kann genügend Möglichkeiten für unterschiedliche Bildausschnitte, Bewegungen und Hintergründe bieten.
Welche Richtung zu dir und deinen Bildern passt, besprechen wir vor dem Shooting gemeinsam. Outfit, Location und gewünschte Bildwirkung können wir bereits bei der Vorbereitung aufeinander abstimmen.
Während des Shootings begleite ich dich durch die einzelnen Einstellungen und gebe konkrete Hinweise zu Händen, Haltung, Blickrichtung und Bewegung. Die Positionen entwickeln wir Schritt für Schritt weiter.
Weitere Arbeiten findest du in meinem Portrait-Portfolio.
Informationen zum Ablauf findest du auf meiner Seite zu Portrait-Shootings in der Oberpfalz.
Wenn du eine eigene Portraitserie oder ein Model-Portfolio planst, kannst du mir deine Idee über das Kontaktformular für Portrait-Shootings schicken.
Weitere Serien und aktuelle Arbeiten findest du bei Florian Hauser Photography und auf meinem Instagram-Profil.
Model: @sarina.zmr
FAQ zum Model-Portfolio Shooting am Steinberger See
Eignet sich der Steinberger See für ein Model-Portfolio Shooting?
Ja. Rund um den Steinberger See liegen Waldabschnitte, Felsen, Stege, Wasserflächen und offene Wiesen vergleichsweise nah beieinander. Dadurch können innerhalb eines Shootings mehrere deutlich unterschiedliche Bildwirkungen entstehen.
Wie viele Outfits sind für eine Portfolioserie sinnvoll?
Bereits zwei klar unterscheidbare Looks können für eine abwechslungsreiche Strecke ausreichen. Bei diesem Shooting entstanden mit einem champagnerfarbenen Satin-Kleid, einem schwarzen Blazer und einem schwarzen Spitzenkleid drei deutlich voneinander getrennte Abschnitte.
Brauche ich Erfahrung vor der Kamera?
Erfahrung ist keine Voraussetzung. Ich gebe während des Shootings konkrete Hinweise zu Händen, Haltung, Blickrichtung und Bewegung. Die einzelnen Einstellungen entwickeln wir aus einfachen Ausgangspositionen Schritt für Schritt weiter.
Welche Brennweite eignet sich für Portraits am Steinberger See?
Das hängt von der gewünschten Bildwirkung ab. Ein 85mm eignet sich gut für engere Portraits und einen stärker verdichteten Hintergrund. Mit einem 35mm lässt sich mehr von Wald, Steg, Wasser oder Wiese in die Komposition einbeziehen.
Eignet sich der Steinberger See auch für unterschiedliche Looks innerhalb eines Shootings?
Ja. Gerade die Kombination aus Wald, Wasser und offenen Wiesen ermöglicht es, mehrere Bildwelten auf vergleichsweise kurzer Strecke miteinander zu verbinden. Durch Outfitwechsel können diese Unterschiede zusätzlich verstärkt werden.
Wann ist die beste Zeit für Portraits am Steinberger See?
Weicheres Licht am späteren Nachmittag oder ein bewölkter Himmel eignen sich gut für viele Portraitsituationen rund um den See. Welche Zeit am besten funktioniert, hängt aber von Jahreszeit, genauer Location und gewünschter Bildwirkung ab.
Brauche ich für ein Model-Portfolio eine hochauflösende Kamera?
Nein. Licht, Bildaufbau, Ausdruck und eine abwechslungsreiche Auswahl sind wesentlich wichtiger. Eine hochauflösende Kamera bietet vor allem zusätzliche Reserve für spätere Ausschnitte und unterschiedliche Ausgabeformate.