Blumen, Wasser und Gegenlicht – Portrait-Shooting mit Tina am Steinberger See
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Mit Tina, auf Instagram als @tina.modelpage unterwegs, habe ich inzwischen so oft fotografiert, dass ich gar nicht sicher sagen kann, bei welchem gemeinsamen Shooting wir mittlerweile angekommen sind. Was ich aber sagen kann: Jede Strecke mit ihr bringt wieder etwas mit, das vorher noch nicht da war.
Dieses Shooting am Steinberger See war schon länger geplant. Das Thema Wasser stand immer wieder im Raum, aber umgesetzt haben wir es lange nicht. Mal war ich krank, mal war das Wetter schlecht, mal passte der Zeitpunkt nicht. Dieses Jahr hat es endlich geklappt – und am Ende wurde daraus eine der abwechslungsreichsten Serien, die ich bisher mit Tina fotografiert habe.
Gestartet sind wir nicht direkt im Wasser, sondern in einem kleinen Waldstück am Steinberger See. Danach kamen Gegenlicht, ein weißes Kleid, der Test mit dem Viltrox Vintage Z1 Pro, mehrere Wasserlooks, ein Badeanzug am Schilf, eine Luftmatratze mit Blumen und Büchern – und zum Abschluss ein Bikini-Look mit nassen Haaren und sehr nahen Wasserportraits.
Genau diese Abfolge macht den Reiz der Strecke aus. Es ist kein einzelnes Motiv, sondern ein Shooting, das sich Schritt für Schritt verändert.
Blumen im Wald – Jeans, schwarzes Top und ein Strauß als Styling-Element
Begonnen haben wir im angrenzenden Waldstück am Steinberger See. Eigentlich war Wasser das große Thema des Tages, aber dieser Einstieg mit den Blumen war wichtig, weil er der Serie sofort eine eigene Richtung gegeben hat.
Tina trug hier eine helle Jeans und ein schwarzes, schulterfreies Top. Dazu kamen feiner Goldschmuck, weiße Nägel und ein großer Blumenstrauß mit cremefarbenen Rosen, zartrosa Blüten, Schleierkraut und viel Grün. Später steckte sie die Blumen sogar in den Gürtel – eine kleine Idee, die fotografisch sofort funktioniert hat.
Der Wald war dafür ideal. Im Hintergrund lagen dunkle Grüntöne, dazwischen helle Lichtflecken, die sich in der Unschärfe auflösen. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Blumen deutlich ab. Die Jeans bringt eine entspannte Basis in den Look, das schwarze Top gibt dem Oberkörper eine saubere Linie, und die Blumen nehmen dem Bild jede Strenge.
Auch beim Posing war der Strauß hilfreich. Hände sind bei Portraits oft der Punkt, an dem Unsicherheit entsteht. Hier hatten sie sofort eine Aufgabe: Blumen halten, näher an den Körper ziehen, in den Gürtel stecken, eine Hand ins Haar nehmen, den Oberkörper leicht eindrehen. Aus diesen kleinen Varianten entstand ein ganzer erster Abschnitt.
Besonders mag ich den Wechsel zwischen den direkteren Portraits und den sitzenden Bildern im Gras. Im Stehen funktioniert der Blumenstrauß fast wie ein weicher Vordergrund. Am Boden bekommt der Look mehr Leichtigkeit, mehr Sommer, mehr Raum. So wurde aus einem einfachen Einstieg eine komplette kleine Serie.
Weißes Kleid im Gegenlicht – der erste Test mit dem Viltrox Vintage Z1 Pro
Danach wechselte Tina in ein weißes Kleid. Wir blieben zunächst im Waldstück, aber die Bildsprache änderte sich sofort. Der helle Stoff fing das Licht anders auf, die transparenten Ärmel brachten Bewegung in die Silhouette, und das Gegenlicht wurde stärker zum eigentlichen Gestaltungselement.
In diesem Abschnitt habe ich den Viltrox Vintage Z1 Pro getestet. Mich hat vor allem interessiert, ob sich der kleine Aufsteckblitz in meinen normalen Outdoor-Workflow einfügt. Bei Portraits draußen arbeite ich sehr stark mit vorhandenem Licht: Wald, Sonne, Schatten, Reflexe, Gegenlicht. Ein Blitz darf diesen Look für mich nicht kippen. Er soll nur dort helfen, wo das Gesicht durch die Lichtsituation sonst zu schnell absäuft.
Genau diese Situation hatten wir hier. Von hinten kam warmes Sonnenlicht durch die Bäume, die Haare bekamen eine helle Kante, der Hintergrund blieb dunkelgrün und weich. Gleichzeitig lag das Gesicht je nach Position sehr schnell im Schatten. Der Viltrox Vintage Z1 Pro hat genug Licht auf Tina gebracht, ohne die Waldstimmung zu zerstören.
Für solche Gegenlichtsituationen ist das ein praktischer kleiner Helfer, den ich künftig wahrscheinlich häufiger im Rucksack behalten werde. Gerade weil er klein und leicht ist, passt er gut zu Shootings, bei denen ich eigentlich ohne großes Lichtsetup unterwegs bin.
Das weiße Kleid war dafür ein sehr guter Kontrast zum Wald. Der Stoff, der gebundene Gürtel, die leichten Ärmel und das warme Licht im Haar geben den Bildern eine deutlich andere Tonalität als beim Blumenblock. Weniger verspielt, stärker reduziert, näher an einem editorialen Outdoor-Portrait.
Beim Posing haben wir viel mit Armen, Haaren und Drehungen gearbeitet. Eine Hand im Haar, der Oberkörper seitlich, der Blick über die Schulter oder direkt in die Kamera. Diese Bewegungen passen gut zum Kleid, weil Stoff und Haare auf jede kleine Veränderung reagieren.
Für den gesamten Ablauf war dieser Abschnitt der Übergang: noch Wald, noch trocken, noch kontrolliert – aber mit einer Bildsprache, die schon Richtung Wasser führt.
Blaues Outfit im Wasser – der erste Schritt vom Wald an den See
Nach den beiden Waldlooks sind wir hinunter ans Wasser gegangen. Damit begann der Teil des Shootings, für den wir die Idee eigentlich schon lange im Kopf hatten: Portraits direkt im Steinberger See.
Tina trug hier ein blaues Outfit mit fließenden Stoffelementen. Gerade diese Farbe funktioniert am Wasser sehr gut. Das Blau nimmt die kühlen Töne des Sees auf, setzt sich aber gleichzeitig deutlich von Schilf, Ufergrün und Himmel ab.
Am Anfang standen wir noch nah am Rand. Links lag die Wasserfläche, rechts kamen Büsche und Schilf dazu. Diese enge Kante zwischen See und Vegetation war fotografisch spannend, weil sie zwei Bildwelten verbindet: die offene Fläche des Steinberger Sees und den dichteren Uferbereich.
Später sind wir weiter ins Wasser gegangen. Besonders die weiteren Bilder mit der ruhigen Seeoberfläche im Hintergrund geben diesem Abschnitt eine andere Weite. Tina steht im Wasser, der Horizont bleibt flach, die Umgebung wird fast grafisch. Kleine Wellen, Stoffbewegung und Spiegelung reichen aus, damit das Bild nicht statisch wird.
Dieser Look markiert den eigentlichen Wechsel im Shooting. Aus dem Waldshooting wird ein Wassershooting. Die Farben werden kühler, der Raum öffnet sich, und der Steinberger See wird nicht mehr nur Umgebung, sondern Hauptbestandteil der Serie.
Schwarzer Badeanzug am Schilf – reduzierte Farben, stärkere Formen
Nach dem blauen Outfit kam der schwarze Badeanzug. Dieser Wechsel verändert die Bilder sofort. Die Farbe nimmt sich stärker zurück, die Umgebung wird wichtiger, und die Linien treten deutlicher hervor: Arme, Schultern, Schilf, Wasserlinie, Profil.
Wir blieben am Uferbereich des Steinberger Sees, arbeiteten aber näher an Schilf, Steinen und flachem Wasser. Dadurch wirken die Bilder dichter als beim blauen Outfit. Statt der großen Wasserfläche steht hier stärker die Verbindung aus Person, Pflanzen und Uferstruktur im Vordergrund.
Ein Motiv entstand direkt vor dem Schilf mit gehobenen Armen. Das gibt dem Bild eine lange vertikale Linie und passt gut zu den hohen Pflanzen im Hintergrund. Der Badeanzug bleibt grafisch und reduziert, während das Grün Struktur bringt.
Das zweite Bild aus diesem Abschnitt ist enger gebaut: Tina sitzt im Wasser, seitlich zur Kamera, das Gesicht leicht nach oben, vorne Steine und Pflanzen als Rahmen. Die Spiegelung im Wasser und die dunklen Grüntöne machen die Szene dichter und zurückgenommener als die Bilder davor.
Dieser Look funktioniert im Blog als Zwischenkapitel sehr gut. Er ist reduzierter als das blaue Outfit und bereitet gleichzeitig den stärksten Teil des Shootings vor: das weiße Kleid auf der Luftmatratze mit Blumen, Buch, Hut und Decke.
Weißes Kleid, Luftmatratze, Blumen und Bücher – die stärkste Idee des Tages
Der Höhepunkt des Shootings kam für mich mit der Luftmatratzen-Serie. Tina trug wieder ein weißes Kleid. Dazu kamen Blumen, ein Buch, ein Strohhut, eine Decke und eine weiße Luftmatratze, auf der ich sie vorsichtig durch das flache Wasser geschoben habe.
Die Idee dafür kam von Tina – und genau diese Serie ist am Ende zu meinem Lieblingsabschnitt des ganzen Tages geworden.
Was diesen Teil so stark macht, ist die Kombination aus einfacher Fläche und vielen kleinen Details. Die weiße Luftmatratze wirkt im Wasser fast wie eine kleine Bühne. Darauf liegen das helle Kleid, die weiche Decke, der Hut, die Blumen und das Buch – alles in zurückhaltenden Tönen. Gleichzeitig bleibt der Steinberger See mit seiner glatten Wasseroberfläche und dem dunkleren Uferbereich klar erkennbar.
Fotografisch funktioniert die Serie vor allem über Kontraste. Die helle Matratze und das Kleid heben sich deutlich vom dunkleren Wasser ab. Die Blumen greifen den ersten Teil des Shootings wieder auf, diesmal aber viel zurückgenommener. Im Wald waren sie ein aktives Styling-Element. Hier werden sie Teil der Szene.
Auch die Requisiten machen viel aus. Der Strohhut bringt sofort Sommer in die Bilder, die Decke nimmt dem Aufbau etwas von seiner Strenge, und das Buch sorgt dafür, dass die Serie nicht nur wie Pose aussieht, sondern wie eine kleine Situation auf dem Wasser.
Besonders gut gefällt mir an dieser Strecke der Wechsel zwischen den Bildideen. Es gibt ruhige Portraits, bei denen Tina halb aufgerichtet auf der Luftmatratze liegt. Dann die Varianten mit Buch oder Sonnenbrille, die erzählerischer funktionieren. Und schließlich die freieren Motive, bei denen die Pose offener wird und die Bildwirkung fast leicht surreal kippt – gerade weil ein alltäglicher Gegenstand wie eine Luftmatratze hier ganz anders eingesetzt wird.
Dieser Abschnitt zeigt für mich am besten, warum sich die lange Planung gelohnt hat. Wasser war von Anfang an die Idee. Aber erst mit dieser Szene wurde daraus eine komplette Bildstrecke: Sommer, See, Styling, Requisiten und eine klare Inszenierung.
Bikini-Look zum Abschluss – nasse Haare, Wasserlinie und direkte Nähe
Zum Abschluss kam noch ein Bikini-Look mit offenem weißem Hemd. Nach der inszenierten Luftmatratzen-Serie wurde dieser letzte Teil wieder reduzierter – und gleichzeitig intensiver im Bildaufbau.
Tina war jetzt wirklich im Wasser. Die Haare waren nass, das Hemd klebte leicht an den Schultern, und die Seeoberfläche wurde zur zweiten Ebene im Bild. Gerade die sehr nahen Portraits auf Höhe der Wasserlinie funktionieren dadurch ganz anders als alles davor. Das Gesicht liegt knapp über der Oberfläche, darunter entsteht eine dunkle Spiegelung, dahinter bleibt der Steinberger See nur noch als weiche Fläche.
Das macht diesen Abschnitt für mich zum passenden Schluss. Die Serie beginnt mit Blumen im Wald, wird dann immer stärker vom Wasser bestimmt und endet schließlich direkt in der Oberfläche. Man sieht nicht mehr nur eine Person am See – der See wird Teil des Portraits.
Auch die weiteren Motive am Ufer funktionieren als Abschluss gut. Das offene Hemd bringt Struktur in den Look, das Schilf rahmt die Szene, und die Steine am Rand geben dem Bild Halt. Nach der hellen, fast schwebenden Luftmatratzen-Serie kommt hier wieder mehr Nähe, mehr Wasser, mehr direkte Kameraarbeit.
Der letzte Abschnitt ist deshalb kein Anhängsel, sondern der Punkt, an dem das Thema Wasser wirklich angekommen ist.
Was dieses Shooting mit Tina besonders gemacht hat
Was mir an dieser Strecke besonders gefällt, ist die Entwicklung. Wir haben nicht einfach sechs Outfits fotografiert, sondern aus jedem Abschnitt eine eigene kleine Bildwelt gebaut.
Der Einstieg im Wald lebt von Blumen, Jeans, Grün und weichem Licht. Das weiße Kleid im Gegenlicht bringt eine andere Eleganz hinein. Das blaue Outfit öffnet die Serie zum See. Der schwarze Badeanzug reduziert Farbe und Form. Die Luftmatratze mit Buch, Hut und Blumen wird zum stärksten inszenierten Teil. Und der Bikini-Look am Ende führt die Strecke direkt ins Wasser.
Dazu kommt die Zusammenarbeit mit Tina. Wenn man schon häufiger miteinander fotografiert hat, entsteht eine andere Arbeitsweise. Man muss weniger erklären, kann schneller ausprobieren und traut sich auch an Ideen, die auf dem Papier vielleicht erst einmal ungewöhnlich klingen. Eine Luftmatratze mit Kleid, Blumen und Buch über den Steinberger See zu schieben, gehört definitiv dazu.
Genau deshalb liebe ich diese Serie. Sie zeigt, was passieren kann, wenn Planung, Vertrauen und spontane Ideen zusammenkommen.
Lust auf dein eigenes Portrait-Shooting am Steinberger See?
Wenn du dir ein Portrait-Shooting am Steinberger See, in Schwandorf, Regensburg oder irgendwo in der Oberpfalz vorstellen kannst, schreib mir direkt per DM oder nutze das Kontaktformular auf meiner Website.
Wir planen gemeinsam, welche Bildsprache zu dir passt: Wald, Wasser, Wiese, urbaner Look, Blumen, Kleid, Portfolio, Social Media oder Personal Branding. Du musst keine fertige Idee mitbringen. Oft reicht ein grober Stil, ein Outfit oder ein Ort, und daraus bauen wir die Strecke.
Mehr Portraits, weitere Serien und alle Infos zur Anfrage findest du hier:
www.florian-hauser-photography.de
Instagram: @florian_hauser_photography
Model: @tina.modelpage
Werbung — Der Look in der Nachbearbeitung
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Der Look dieser Strecke lebt von mehreren Lichtstimmungen: Waldgrün, Gegenlicht, kühle Wasserflächen, helle Stoffe, nasse Haare und dunklere Uferbereiche. In der Bearbeitung ist mir dabei wichtig, dass die Hauttöne über alle Abschnitte zusammenbleiben, ohne die Unterschiede zwischen Wald, See und Wasserlinie glattzubügeln.
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Zusätzlich konnte ich bei diesem Shooting den Viltrox Vintage Z1 Pro in einer Gegenlichtsituation im Wald testen. Gerade dort, wo die Sonne von hinten durch die Bäume kam und das Gesicht schnell zu dunkel wurde, war der kleine Aufsteckblitz hilfreich, ohne den Look der Serie zu stark zu verändern.
FAQ — Portrait-Shooting am Steinberger See
Wo kann man am Steinberger See gut Portraits fotografieren?
Sehr gut funktionieren die kleinen Waldstücke am Ufer, Schilfkanten, flache Wasserbereiche und ruhigere Stellen abseits der stark besuchten Bereiche. Gerade die Kombination aus Wald und See macht den Steinberger See für Portrait-Shootings spannend.
Ist ein Shooting am Wasser auch möglich, wenn ich noch nie vor der Kamera stand?
Ja. Ein Shooting am Wasser lässt sich Schritt für Schritt aufbauen. Man beginnt zum Beispiel erst am Ufer oder im Wald und geht später ins Wasser, wenn die Stimmung passt. Ich gebe währenddessen konkrete Hinweise zu Händen, Bewegung, Blickrichtung und Position.
Muss ich für ein Wassershooting komplett ins Wasser?
Nein. Es gibt viele Varianten: direkt am Ufer, mit den Füßen im Wasser, knietief im See oder als kompletter Wasserlook. Das besprechen wir vorher und passen es an Outfit, Wetter und Wohlgefühl an.
Wie viele Outfits sind für so ein Shooting sinnvoll?
Für eine längere Strecke funktionieren drei bis fünf klar unterscheidbare Looks gut. Bei diesem Shooting waren es Blumen mit Jeans, weißes Kleid im Wald, blaues Outfit im Wasser, schwarzer Badeanzug, weißes Kleid auf der Luftmatratze und ein Bikini-Look zum Abschluss.
Kann ich eigene Requisiten mitbringen?
Ja, unbedingt. Blumen, Bücher, Hüte, Decken oder andere kleine Details können einem Shooting eine eigene Richtung geben. Wichtig ist nur, dass die Requisiten zum Look passen und nicht beliebig wirken.
Wann ist die beste Tageszeit für Portraits am Steinberger See?
Am schönsten ist meistens der späte Nachmittag bis Abend. Dann wird das Licht weicher, die Wasseroberfläche bekommt mehr Zeichnung, und Wald oder Schilf werfen interessantere Schatten.