Portrait-Shooting Regensburg – vier Locations, ein Nachmittag, eine zusammenhängende Serie

Wie aus einer Graffiti-Gasse, der Steinernen Brücke, dem Donauufer im Gegenlicht und einer Treppe beim Dultplatz eine stimmige Portrait-Serie entsteht – und warum Regensburg fotografisch mehr bietet, als viele denken.

Frühherbst in Regensburg hat eine eigene, schwer beschreibbare Qualität. Das Licht wird weicher. Die Farben ruhiger. Und manche Gassen in der Altstadt wirken an bestimmten Nachmittagen deutlich ruhiger als im Sommer.

Genau in dieser Stimmung haben Janine (@janine.brnn) und ich unser erstes gemeinsames Shooting gemacht. Kein überladener Plan, kein Moodboard. Stattdessen: vier Spots, zwei Outfits, gutes Licht – und die Bereitschaft, auf den Moment zu reagieren.

Warum Regensburg für Portrait-Shootings so gut funktioniert

Regensburg ist fotografisch ein Juwel! Die Altstadt bietet eine Bandbreite an Locations, für die man anderswo stundenlang fahren würde: enge Altstadtgassen, altes Natursteinmauerwerk, offenes Donauufer, moderne Architektur.

Gerade für erste gemeinsame Shootings ist das ideal. Man kann ruhig starten, sich aneinander gewöhnen – und die Bildsprache Schritt für Schritt verändern. Ohne weite Wege. Ohne Zeitdruck.

Location 1 – Graffiti-Gasse in der Altstadt

Gestartet haben wir in einer schmalen Gasse mit rauen Wänden, alten Texturen und Graffiti.

Dagegen stand Janines heller Stricklook. Weich gegen rau. Creme gegen alte Mauern und Farbspritzer. Genau dieser Kontrast ist es, der solche Bilder sofort zum Leben bringt: Das Outfit bekommt einen Rahmen, ohne dass die Person dahinter verschwindet.

Praktischer Nebeneffekt: Die engen Wände geben Orientierung. Man kann sich anlehnen, mit Blickrichtungen spielen, kleine Bewegungen ausprobieren. Posing entsteht dann nicht im Vakuum – sondern aus der Situation heraus.

Location 2 – Unter der Steinernen Brücke .. der ruhigste Spot der Serie.

Naturstein, helle Flächen, die Bögen der Brücke im Hintergrund. Hier hat der helle Stricklook nicht durch Kontrast funktioniert, sondern durch Harmonie. Beige, Creme, Stein, warmes Grau – alles in einem Ton.

Was diesen Spot besonders macht: Er erzählt Regensburg, ohne es zu erklären. Man braucht keine Postkartenperspektive. Die Steinstruktur reicht.

Location 3 – Donauufer im Gegenlicht 

Dann kam das Licht.

Am Donauufer, mit dem zweiten Outfit – Denim-Top, schwarze Hose, Boots, goldene Details – hat sich die Stimmung der Serie grundlegend verändert. Die Sonne stand tief genug, um das Wasser zum Reflektieren zu bringen, warme Lichtkanten im Haar, filmisches Bokeh im Hintergrund.

Das Ergebnis: eine Mischung aus urbanem Portrait und spätsommerlichem Editorial. Nicht zu romantisch, nicht zu kühl. Genau dazwischen.

Man sieht im Bild, wenn ein Shooting in seinen Rhythmus findet. Die Aufnahmen hier sind lockerer, die Bewegungen natürlicher, der Ausdruck lebendiger. Janine ist jemand, der sich schnell auf eine Situation einlässt – das merkt man den Bildern an.

Hast du schon mal überlegt, wie ein eigenes Shooting in Regensburg für dich aussehen könnte? Schreib mir direkt.

Location 4 – Treppe beim Dultplatz

Den Abschluss machte eine Treppe beim Dultplatz – ein Ort, an dem man im Alltag vorbeiläuft, ohne ihn groß zu beachten.

Fotografisch bietet er klare Linien und gute Perspektiven. Weiße Geländer, Stufen, Kopfsteinpflaster. Der zweite Look wirkte hier am urbansten. Weniger Natur, mehr Struktur – ein klarer, moderner Abschluss für eine Serie, die alles andere als vorhersehbar war.

Was dieses Shooting zusammenhält

Vier Locations. Zwei Outfits. Ein Nachmittag in Regensburg.

Was die Serie zusammenhält, ist nicht eine einzelne Location und auch kein einzelnes Bild. Es ist der Wechsel zwischen den Stimmungen – und dass trotzdem alles zusammengehört. Das liegt an Janine: ruhig, offen, präsent, ohne übertriebenes Posing. Gerade bei einem ersten gemeinsamen Shooting ist das viel wert.

Dieses Shooting zeigt: Man braucht keine perfekte Location. Man braucht Orte, die etwas anbieten – eine Wand, eine Linie, eine Lichtkante, eine Stimmung. Den Rest entwickelt man im Gespräch davor und im Zusammenspiel danach.

Regensburg bietet davon mehr als genug.

Du möchtest ein Portrait-Shooting in Regensburg?

Ich nehme regelmäßig Anfragen für Portrait-Shootings in Regensburg und der Umgebung an.

Keine perfekte Location nötig. Kein aufwändiges Styling-Konzept. Nur gutes Licht, ein Ort, der zu dir passt – und die Bereitschaft, dich auf eine Stimmung einzulassen. Ob klassisch, urban, natürlich oder moderner: Wir finden gemeinsam den Ansatz, der zu dir passt.

Direkt per DM auf Instagram – unkompliziert und ohne Formular: @florian_hauser_photography

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Nachbearbeitung – Presets

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Die Stimmung dieser Bilder entsteht nicht nur beim Shooting, sondern auch in der Nachbearbeitung. Für meinen Editing-Workflow nutze ich die Presets von The Classic Presets – orientiert an der Ästhetik analoger Filmfotografie, besonders geeignet für natürliches Licht in der Portrait-Fotografie.

Mir ist dabei wichtig: Hauttöne bleiben sauber, das Licht wirkt natürlich, die Farben werden nicht zu künstlich. Die Presets helfen mir, einen konsistenten Look zu erreichen – ohne jedes Bild von Grund auf neu aufzubauen.

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Mein Setup für dieses Shooting

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Die Bildsprache dieser Serie entsteht aus dem Zusammenspiel von natürlichem Licht und gezielt eingesetzten Festbrennweiten. Das ist mein Standard-Setup dafür:

Kameras

Objektive

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