Portraitshooting mit Annalena am Ausee bei Schwandorf — Herbst, Seeufer und Wald
Ein See, ein Waldstück, herbstliche Farben und ein Look, der sofort hängen bleibt.
Dieses Portraitshooting mit Annalena am Ausee bei Schwandorf war unser zweites gemeinsames Shooting — und genau das merkt man der Serie an. Nicht, weil die Bilder routiniert wirken. Sondern weil schon von Anfang an eine gewisse Sicherheit da war. Ein gemeinsamer Rhythmus. Ein Gefühl dafür, welche Posen funktionieren, welche Blickrichtungen zu ihr passen und wie weit man eine Bildidee treiben kann, ohne dass sie künstlich wirkt.
Annalena:
https://www.instagram.com/annalenamariee/
Entstanden ist die Serie im Herbst, an mehreren Stellen rund um den Ausee. Wir haben am Ufer begonnen, später die sandigen Flächen in Richtung Wald genutzt, sind tiefer in den Wald gegangen und zum Schluss noch einmal zurück ans Wasser. Dadurch hat das Shooting einen sehr schönen Wechsel bekommen: offene Seeufer, ruhige Wasserflächen, dunkle Waldkanten, weiches Grün, trockene Gräser und dieser typische Herbstlook, der nicht bunt und verspielt wirkt, sondern eher ruhig, moody und editorial.
Was mir an dieser Strecke besonders gefällt: Die Location ist eigentlich sehr natürlich und reduziert. Kein offensichtlicher „Wow-Spot“, keine große Kulisse, kein überladener Hintergrund. Aber genau dadurch konnten Styling, Ausdruck, Licht und Umgebung sehr sauber zusammenarbeiten.
Warum der Ausee bei Schwandorf für Portraits so gut funktioniert
Der Ausee bei Schwandorf ist für Portraitshootings spannender, als man auf den ersten Blick vielleicht denkt.
Gerade solche Orte funktionieren oft besonders gut, weil sie nicht nur eine einzige Bildidee anbieten. Man hat Wasser, Uferlinien, sandige Flächen, kleine Wege, Schilf, Gräser, Waldstücke und je nach Jahreszeit völlig unterschiedliche Farben. Im Herbst bekommt der Ort noch einmal eine eigene Stimmung: nicht mehr sommerlich leicht, aber auch noch nicht winterlich hart. Die Farben werden gedämpfter, das Licht weicher und die Umgebung bekommt mehr Tiefe.
Für Portraits ist das ideal.
Der See bringt Ruhe ins Bild. Die Uferlinien geben Tiefe. Die Gräser schaffen Vordergrund und Struktur. Der Wald nimmt Licht weg, macht die Stimmung dichter und lenkt den Blick stärker auf das Gesicht. Genau diese Mischung war für die Serie wichtig, weil Annalenas Styling sehr markant war: dunkle Haare, starke Lippenfarbe, sichtbare Tattoos, klare Haltung und Outfits, die zwischen elegant, sinnlich und editorial liegen.
Dadurch entsteht ein Kontrast, der die Bilder trägt: natürliche Umgebung, aber kein klassischer Naturshooting-Look. Eher ein Fashion-orientiertes Outdoor-Portraitshooting mit ruhiger, filmischer Herbststimmung.
Location 1 — Am Ufer des Ausees mit Lederblazer und hellem Rock
Gestartet haben wir direkt am Ufer des Ausees.
Die erste Serie lebt stark vom Kontrast zwischen Annalenas Outfit und der ruhigen Umgebung. Der schwarze Lederblazer, der schwarze Spitzenbody, der helle Rock mit den kleinen Details und die hellen Boots bringen eine klare, moderne Fashion-Richtung in die Bilder. Gleichzeitig bleibt die Location sehr reduziert: Wasser, sandiger Boden, Gräser, Wald im Hintergrund und ein Himmel, der eher weich und bedeckt wirkt.
Gerade dieser Gegensatz macht den Einstieg stark.
Annalena wirkt in diesen Bildern sehr kontrolliert und präsent. Kein übertriebenes Posing, keine laute Geste, sondern eine ruhige Körpersprache mit kleinen Bewegungen: eine Hand am Blazer, ein Blick zur Seite, ein Schritt am Ufer entlang, ein leichtes Drehen des Körpers. Die Tattoos werden dabei nicht versteckt, sondern sind Teil der Bildsprache. Sie geben dem Look Kante und Individualität, ohne dass sie das Portrait dominieren.
Besonders schön finde ich hier die Mischung aus Ganzkörperbildern und engeren Portraits. Die weiteren Bilder zeigen die Umgebung und machen den Ausee als Location spürbar. Die engeren Ausschnitte bringen dann stärker Annalenas Ausdruck, das Styling und die Texturen ins Zentrum: Leder, Spitze, Schmuck, Haut, Haare, Tattoos.
Das Licht war in diesem Abschnitt weich und zurückhaltend. Keine harten Schatten, keine grelle Sonne, sondern eine ruhige Lichtstimmung, die sehr gut zu diesem dunkleren, eleganteren Look passt. Genau dadurch wirken die Bilder hochwertig, ohne nach inszeniertem Studio-Look auszusehen.
Für den Einstieg war diese Location perfekt: offen genug, um die Umgebung zu zeigen, aber ruhig genug, damit Annalena sofort im Mittelpunkt bleibt.
Location 1 — Zweites Outfit mit rotem Mantel am Seeufer
Danach haben wir am Ufer mit einem zweiten Look weitergearbeitet.
Der rote Mantel war in der Realität deutlich rot. Durch das Color Grading wirkt er in den finalen Bildern etwas wärmer, fast rostfarben oder orange. Für die Bildwirkung war dieser Mantel trotzdem der stärkste Farbakzent des gesamten Shootings.
Und genau das funktioniert hier extrem gut.
Vor dem grauen Himmel, dem ruhigen Wasser und den gedeckten Herbstfarben zieht der Mantel sofort den Blick auf Annalena. Das schwarze Spitzenoberteil und der schwarze Rock halten den Look elegant und klar, während der Mantel die Serie viel herbstlicher und auffälliger macht. Aus dem eher dunklen, kantigen Einstieg wird dadurch ein Fashion-orientierter Herbstlook mit deutlich mehr Farbe.
Trotzdem bleibt die Serie nicht bunt oder verspielt. Der Mantel bringt Wärme, aber die Umgebung bleibt ruhig. Das Wasser im Hintergrund, die sandige Uferlinie und die dunkleren Gräser verhindern, dass die Bilder zu laut werden.
Gerade für einen Blog oder einen Instagram-Carousel wäre diese Serie sehr stark, weil sie sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Der rote Mantel funktioniert als visueller Anker. Menschen bleiben eher hängen, weil das Bild schon in der Vorschau klar lesbar ist: starke Person, klare Farbe, ruhige Umgebung.
Gleichzeitig zeigt dieser Teil sehr gut, wie wichtig Outfit-Wahl bei einem Outdoor-Shooting sein kann. Man braucht nicht viele Requisiten oder eine spektakuläre Kulisse, wenn Farbe, Material und Umgebung miteinander arbeiten. Der Mantel verändert die gesamte Stimmung des Ortes.
Am Ausee wirkt er nicht wie ein zufälliges Kleidungsstück, sondern wie ein bewusst gesetztes Gestaltungselement.
Location 2 — Sandige Fläche und Waldkante
Anschließend sind wir vom direkten Ufer etwas weiter nach oben gegangen, in Richtung Wald.
Diese Location hat eine andere Wirkung. Der See ist nicht mehr so dominant, stattdessen entstehen Bilder mit sandigem Untergrund, dunkler Waldkante und mehr Raum um Annalena herum. Die Fläche wirkt fast wie eine natürliche Bühne. Vor allem bei den weiteren Bildern bekommt die Serie dadurch eine sehr ruhige, editorialartige Bildsprache.
Der rote Mantel wird hier noch stärker.
Vor dem dunkleren Wald und dem hellen Boden steht er fast grafisch im Bild. Die Umgebung ist reduziert, aber nicht leer. Der Boden bringt Linien und Struktur, der Wald gibt Tiefe und Dunkelheit, der Mantel setzt den klaren Mittelpunkt. Genau solche Kontraste funktionieren bei Portraits sehr gut, weil sie das Bild schnell erfassbar machen.
Man sieht Annalena nicht nur als Person, sondern als Teil einer bewusst gestalteten Szene.
In dieser Location funktionieren vor allem die Bilder, in denen viel Raum sichtbar bleibt. Der helle Boden im Vordergrund, die dunklen Bäume im Hintergrund und Annalena als farblicher Mittelpunkt erzeugen einen sehr klaren Bildaufbau. Das ist weniger klassisches Portrait und stärker Environmental Portrait — also ein Portrait, bei dem die Umgebung bewusst zur Geschichte des Bildes beiträgt.
Später sind wir näher in den Wald gegangen. Dadurch wurde die Stimmung dichter. Die Bilder wurden ruhiger, etwas intimer und stärker auf Gesicht, Blick und Haltung reduziert. Die Äste, das dunkle Grün und das weiche Licht im Hintergrund schaffen Tiefe, ohne vom Model abzulenken.
Gerade die seitlichen Portraits mit Mantel funktionieren hier sehr gut. Sie zeigen nicht nur Styling und Ausdruck, sondern auch eine sehr hochwertige Materialwirkung: der Mantel als große Farbfläche, die dunklen Haare als Kontrast, der Wald als weicher Hintergrund. Das wirkt professionell und markentauglich, ohne künstlich zu werden.
Location 3 — Im Wald mit beigem Kleid
Für die dritte Location haben wir den Look komplett verändert.
Der rote Mantel und das schwarze Outfit waren weg. Stattdessen trug Annalena ein beiges Off-Shoulder-Kleid mit schwarzem Gürtel. Dadurch wurde die ganze Serie sofort ruhiger, weicher und näher.
Im Wald funktioniert dieses Outfit besonders gut, weil es nicht gegen die Umgebung arbeitet. Das Beige nimmt sich zurück, die dunklen Haare und Tattoos setzen die Kontraste, und der schwarze Gürtel gibt dem Look eine klare Linie. Die Farbpalette wird insgesamt reduzierter: Beige, Dunkelgrün, Schwarz, Hauttöne und etwas warmes Licht im Hintergrund.
Dieser Teil des Shootings fühlt sich am intimsten an.
Nicht im Sinne von übertrieben sinnlich, sondern im Sinne von näher, leiser und konzentrierter. Der Fokus liegt stärker auf Gesicht, Händen, Schultern, Tattoos und kleinen Posen. Die Umgebung tritt etwas zurück, bleibt aber als Stimmung präsent. Man spürt Wald, Tiefe und Licht, ohne dass der Ort sich in den Vordergrund drängt.
Die Posen sind hier weicher als in den Mantelbildern. Weniger Fashion-Statement, mehr Portrait. Hände im Haar, Blick zur Seite, leicht geschlossene Augen, ruhige Körperspannung. Das passt sehr gut zum Kleid und zur Umgebung.
Gerade bei solchen Bildern ist die Balance wichtig. Ein beiges Kleid im Wald kann schnell zu brav oder zu romantisch wirken. Durch Annalenas Ausdruck, die dunkle Lippenfarbe, die Tattoos und die klare Körpersprache bleibt die Serie aber modern und stark. Sie wird nicht kitschig. Sie bleibt kontrolliert und hochwertig.
Für mich ist diese Location der ruhigste Abschnitt des Shootings — und gleichzeitig einer der wichtigsten, weil sie zeigt, dass ein starker Look nicht immer über Farbe kommen muss. Manchmal reicht eine klare Silhouette, ein gutes Gesicht, weiches Licht und ein Hintergrund, der Tiefe gibt.
Location 4 — Zurück am Ufer mit beigem Kleid
Zum Abschluss sind wir noch einmal zurück ans Wasser gegangen.
Das war ein sehr guter Wechsel, weil das beige Kleid am See eine andere Wirkung bekommt als im Wald. Im Wald war die Serie dichter und intimer. Am Ufer wird sie offener, filmischer und stärker von der Landschaft getragen.
Die Uferlinie, das Wasser und die herbstlichen Gräser geben den Bildern wieder mehr Weite. Annalena steht nicht mehr nur vor einem weichen Hintergrund, sondern in einer größeren Szene. Besonders die Querformate und weiteren Ausschnitte zeigen das sehr schön: links das Wasser, rechts die Gräser, dahinter der Herbstwald und darüber ein Himmel, der schon fast dramatisch wirkt.
Das beige Kleid passt hier extrem gut, weil es sich in die Landschaft einfügt, ohne unterzugehen. Es wirkt ruhig, elegant und gleichzeitig natürlich. Die Tattoos setzen wieder den Kontrast, der verhindert, dass die Bilder zu weich werden.
Besonders stark sind in dieser Location die Bilder, in denen Annalena mit den Armen arbeitet. Verschränkte Arme, Hände im Haar, eine leichte Drehung des Oberkörpers, Blick über die Schulter. Dadurch entstehen Bilder, die sehr ruhig sind, aber trotzdem Spannung haben. Nicht laut, nicht überinszeniert, sondern kontrolliert und präsent.
Die letzten Portraits mit dem dunkleren Himmel im Hintergrund haben für mich fast etwas Filmisches. Das Licht ist nicht perfekt im klassischen Sinne, aber genau dadurch interessant. Es ist weicher, kühler, herbstlicher. Man sieht die Jahreszeit, ohne dass sie platt erzählt wird.
Dieser letzte Abschnitt schließt das Shooting sehr gut ab, weil er die beiden wichtigsten Elemente der Serie zusammenführt: die natürliche Umgebung des Ausees und Annalenas starke, ruhige Präsenz.
Was dieses Shooting besonders macht
Dieses Shooting lebt vom Wechsel.
Am Anfang steht der See: offen, ruhig, reduziert.
Dann kommt der rote Mantel: stark, herbstlich, markant.
Danach die sandige Fläche und der Wald: mehr Editorial, mehr Tiefe.
Zum Schluss das beige Kleid am Ufer: weicher, ruhiger, filmischer.
Dadurch wirkt die Serie nicht wie eine Sammlung einzelner Bilder, sondern wie eine Strecke mit Entwicklung. Es gibt einen klaren roten Faden, aber jeder Abschnitt hat eine eigene Stimmung.
Was alles zusammenhält, ist Annalenas Präsenz. Sie bringt eine sehr klare Mischung aus Ruhe, Ausdruck und Stärke mit. Die Bilder wirken nie zufällig, aber auch nicht steif. Genau diese Balance ist für Portraits wichtig. Man soll merken, dass das Bild geführt und gestaltet ist — aber nicht das Gefühl haben, dass die Person nur eine Pose nachstellt.
Auch die Location trägt viel dazu bei. Der Ausee bei Schwandorf ist kein Ort, der sich aufdrängt. Er bietet keine große Sehenswürdigkeit, die jedes Bild dominiert. Stattdessen gibt er Struktur, Tiefe, Licht und Stimmung. Das macht ihn für Portraitshootings so interessant.
Gerade im Herbst funktioniert diese Umgebung besonders gut. Die Farben sind ruhiger, die Gräser trockener, das Licht weicher, der Himmel oft dramatischer. Für Portraits mit etwas mehr Tiefe und Charakter ist das ideal.
Für wen so ein Shooting interessant ist
Ein Portraitshooting wie dieses eignet sich für Menschen, die keine klassischen Standardbilder wollen.
Nicht jeder möchte helle, freundliche Bilder auf einer Wiese. Nicht jeder sucht den typischen „natürlichen“ Look, der am Ende aussieht wie viele andere Shootings. Manchmal darf ein Portrait dunkler sein. Eleganter. Markanter. Etwas stärker in Richtung Editorial.
Gerade dafür funktionieren Orte wie der Ausee sehr gut.
Du brauchst dafür keine Model-Erfahrung. Auch Annalenas starke Wirkung entsteht nicht nur aus Posen, sondern aus Anleitung, Licht, Locationwahl und einem Look, der zu ihr passt. Ein gutes Shooting entwickelt sich. Man startet mit einer Idee, probiert aus, reagiert auf Licht und Umgebung und merkt nach und nach, welche Bilder wirklich funktionieren.
Das kann für ganz unterschiedliche Zwecke spannend sein: Social Media, Dating-Profil, Personal Branding, Sedcard, Website, Musikerprofil oder einfach für dich selbst.
Wichtig ist nicht, dass du schon genau weißt, wie du vor der Kamera stehen sollst. Wichtiger ist, dass wir gemeinsam einen Look finden, der zu dir passt — ruhig, elegant, natürlich, markant oder etwas editorialer.
Ein Portrait-Shooting anfragen — Schwandorf, Regensburg & Oberpfalz
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Gerade bei Serien wie dieser ist mir wichtig, dass Hauttöne sauber bleiben, das Licht natürlich wirkt und die Farben nicht künstlich werden. Der rote Mantel hat sich durch das Color Grading etwas wärmer in Richtung Rost/Orange verschoben — genau solche Entscheidungen gehören für mich zum finalen Look einer Serie. Wichtig ist dabei, dass die Stimmung stimmig bleibt und nicht nach Filter aussieht.
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